Google Ads Q&A: PMax-Geheimnisse, KI-Videos & das perfekte Budget-Management

Ihr habt gefragt, ich antworte. Im letzten Monat haben mich auf YouTube wieder etliche Fragen zu Google Ads, PMax (AI Max) und strategischem Budget-Management erreicht. Da die Themen so tiefgreifend sind, habe ich die wichtigsten Punkte hier für euch zusammengefasst. Wir räumen mit Mythen auf, korrigieren alte Denkfehler und schauen uns an, wie die KI 2026 eure Kampagnen radikal verändert.



AI Max: Einschalten oder Finger weg?

Die Frage aller Fragen: „Lohnt es sich, AI Max (Performance Max) anzumachen?“ Meine kurze Antwort: Ja. Aber – und das ist ein großes Aber – die Teufel stecken im Detail, genauer gesagt in den Kampagnen-Einstellungen.

Die Falle der URL-Erweiterung

In den Einstellungen findet ihr die Optionen für Textanpassung und URL-Erweiterung. Wenn ihr das einfach blind aktiviert, darf Google auf alles bieten, was sich in eurem Konto oder auf eurer Website befindet. Das kann zu „freakigen“ Ergebnissen führen: Google schaltet Anzeigen für Produkte, die ihr gar nicht bewerben wollt oder die laut eurer Seite „nicht vorrätig“ sind, weil der Algorithmus den Kontext falsch versteht.

Mein Profi-Tipp: Testet AI Max am Anfang ohne die URL-Erweiterung. Es sei denn, ihr wollt eine bewusste Fallback-Kampagne für euer gesamtes Sortiment. Wenn ihr spezifisch bleiben wollt (z. B. nur Bio-Tees), arbeitet mit exakten URL-Ausschlüssen oder Regeln. Google hat hier das Prinzip „Einschlüsse vor Ausschlüsse“ leider noch nicht ideal gelöst – man muss also sehr präzise ausschließen, was man nicht will.


YouTube Ads 2026: Warum die Technik zweitrangig ist

Ein Nutzer fragte nach den Anforderungen für YouTube-Videos. Während die technischen Spezifikationen (Format, Länge, Platzierung) schnell in Hilfeartikeln nachgelesen sind, liegt der wahre Hebel woanders: beim Creative und der KI.

Heutzutage (Stand März 2026) ist es Wahnsinn, ein Video zu schalten, ohne dass eine KI über das Skript geschaut hat. Die KI weiß oft besser als wir, ob ein Hook oder ein Claim (z. B. „Ohne dieses Mittel gibt es keinen echten Saunaaufguss mehr“) wirklich verkauft.

  • Vergesst Standard-Videos: Wenn 20 Wettbewerber das gleiche „perfekte“ Erklärvideo-Template nutzen, wird es langweilig.
  • KI als Sparringspartner: Lasst die KI euer Skript rigoros hinterfragen. Jede Branche und jedes Produkt braucht einen individuellen Fahrplan.

Mein Denkfehler bei Markenausschlüssen (Update)

Ich muss ehrlich zu euch sein: Ich habe mich bei den Markenausschlüssen geirrt. Früher dachte ich, eine Marke müsse offiziell registriert sein, damit man sie in Google Ads ausschließen kann. Das war vielleicht zu Beginn so, hat sich aber geändert.

Heute könnt ihr in den PMax-Einstellungen über eine Markenliste einfach eure Domain angeben. Google erkennt diese und schließt sie aus, damit ihr nicht euer Budget für Bestandskunden verbrennt, die sowieso nach euch gesucht hätten.

Wann Keyword-Ausschlüsse trotzdem besser sind: Bei kleineren Marken mit geringem Suchvolumen spuckt Google oft nichts aus. Hier sind klassische Keyword-Ausschlüsse (inklusive Tippfehlern) weiterhin der sicherere Weg, um die Brand sauber aus der PMax herauszuhalten.


Budget-Strategie: Zerstückeln oder Zusammenlegen?

Sollte man 60€ Budget auf zwei Kampagnen aufteilen oder alles in eine stecken?

Für kleine bis mittelgroße Konten gilt fast immer: Zusammenlegen. Jede neue Kampagne erhöht die Komplexität. Wenn ihr zehn Kampagnen mit je 5€ füttert, bekommt keine genug „Luft“ zum Atmen (Machine Learning).

Die Faustregel für die Skalierung:

  1. Opportunitätskosten prüfen: Verliert ihr Klicks, weil ein Budgetdeckel erreicht ist?
  2. Skalieren in 10-20% Schritten: Erhöht das Budget langsam, solange der ROAS stabil bleibt.
  3. Saisonalität vs. Trend: Nutzt Google Trends. Ein schlechter Montag ist kein Abwärtstrend. Wartet 3 bis 5 Tage ab, bevor ihr panisch das Budget senkt.

Das wichtigste Learning für dich

Daten schlagen Gefühl. Egal ob es um Markenausschlüsse, Budgetanpassungen oder KI-Creatives geht: Verlasst euch nicht auf veraltete Best-Practices oder euer Bauchgefühl. Der Google-Algorithmus ändert sich 20, 30 Mal im Jahr. Wer nicht bereit ist, seine Strategie alle paar Monate zu hinterfragen und rigoros zu testen (A/B-Tests!), wird von der Konkurrenz überholt.


Hier kannst du dir das komplette Video zu diesen Themen ansehen: https://youtu.be/qG7P_WJtATw

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Dein Malte

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