Machst du auch diesen einen Fehler, den ich jede Woche in meinen Livestreams sehe? Du nimmst einen Haufen Keywords, wirfst sie in einen Topf (deine Anzeigengruppe) und hoffst, dass Google das schon irgendwie regelt. Ich nenne das gerne „Keyword-Eintopf“ – schmeckt aber weder dem Algorithmus noch deinem Geldbeutel. Keywords gruppieren heißt hier die Devise.
Wenn du 2026 wirklich profitabel sein willst, musst du verstehen, wie man Google Ads Keywords gruppieren sollte, damit die Anzeige perfekt zum Suchbegriff passt. Heute zeige ich dir, wann du Keywords splittest, wann du sie zusammenlässt und warum die Suchintention dabei dein wichtigster Kompass ist.
Das Video zum Blogbeitrag
Google Ads Keywords gruppieren: Das Fundamen
Bevor wir in die Tiefe gehen, müssen wir zwischen zwei Welten unterscheiden: Manuelle Gebote und Smarte Algorithmen.
1. Manueller CPC: Granularität ist Pflicht
Wenn du deine Gebote noch selbst steuerst, musst du beim Google Ads Keywords gruppieren extrem penibel sein. Hier trennen wir Keywords viel stärker auf. Warum? Weil du für jedes Keyword eine Anzeige brauchst, die exakt die Sprache des Nutzers spricht.
2. Smart Bidding: Datenbündelung statt Fragmentierung
Nutzt du Strategien wie „Conversions maximieren“, will der Algorithmus Daten. Zu viele Anzeigengruppen mit nur einem Keyword (die klassischen SKAGs von früher) können den Lernprozess bremsen. Aber Vorsicht: Auch die KI kann nicht zaubern, wenn die Anzeige nicht zum Intent passt.
Die 4 Arten der Suchintention (Search Intent
Wenn du entscheidest, wie du deine Google Ads Keywords gruppieren willst, musst du wissen, was der Nutzer eigentlich will. Wir unterscheiden 2026 vier Kategorien:
| Kategorie | Beispiel | Nutzerabsicht |
| Navigational | „Teewald Dresden“ | Will zu einem bestimmten Shop/Marke. |
| Informational | „Was ist Pu Erh Tee?“ | Will Wissen, noch keine Kaufabsicht. |
| Commercial | „Bester Pu Erh Tee 2026“ | Vergleicht Optionen, will bald kaufen. |
| Transactional | „Pu Erh Sheng kaufen“ | Hat die Kreditkarte quasi schon in der Hand. |
Goldene Regel: Mische niemals Informationale mit Transaktionalen Keywords in einer Anzeigengruppe! Wer nur wissen will, was „Pu Erh“ ist, klickt vielleicht auf deine Anzeige, kauft aber nicht. Das ruiniert deine Conversion-Rate.
Praxis-Beispiel: Pu Erh vs. Pu Erh Sheng
Nehmen wir mein Beispiel aus dem Video. Du hast zwei Keywords:
Pu Erh kaufenPu Erh Sheng kaufen
Könnte man beides in eine Gruppe werfen? Könnte man, ist aber suboptimal. „Sheng“ ist eine ganz spezielle Sorte (roh/frisch). Wer danach sucht, ist ein Kenner. Wenn deine Anzeige nur allgemein über „Pu Erh“ spricht, verlierst du Relevanz.
Die Lösung:
- Anzeigengruppe A (Pu Erh allgemein): Fokus auf Auswahl, Qualität und Shop-Vorteile.
- Anzeigengruppe B (Pu Erh Sheng): Fokus auf die Frische, die rohe Verarbeitung und die speziellen Attribute von Sheng.
Relevanz und Qualitätsfaktor: Dein Hebel gegen hohe Kosten
Google bewertet, wie gut deine Anzeige zu den Keywords in der Gruppe passt. Wenn du beim Google Ads Keywords gruppieren schlampig bist, sinkt dein Qualitätsfaktor. Das Ergebnis: Du zahlst mehr für den gleichen Klick als deine Konkurrenz.
Finale URL auf Keyword-Ebene?
Ein Profi-Hack: Du kannst für jedes Keyword innerhalb einer Anzeigengruppe eine eigene finale URL festlegen. Das ist super, wenn die Suchintention gleich ist, du aber auf eine spezifische Unterseite verlinken willst. Aber Achtung: Wenn sich der Suchbegriff so stark unterscheidet, dass du eigentlich auch einen anderen Anzeigentext bräuchtest, dann mach lieber eine neue Anzeigengruppe auf!
Fazit: So strukturierst du 2026 richtig
Zusammengefasst lässt sich sagen: Google Ads Keywords gruppieren ist kein lästiges Übel, sondern dein größter Hebel für einen hohen ROAS.
- Bei manuellen Geboten: Nutze Wortgruppen (Phrase Match) und trenne die Intentionen strikt.
- Bei Smart Bidding: Fasse Keywords mit der gleichen Suchintention zusammen, um dem Algorithmus mehr Datenfutter an einem Ort zu geben.
- Ausschlüsse nicht vergessen: Nutze negative Keyword-Listen, um zu verhindern, dass sich deine Anzeigengruppen gegenseitig die Klicks wegnehmen.
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