Helmwolf Podcast – Folge Nr. #80

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Der Große Google Ads Beginner Guide 2020

Wichtige Abkürzungen & Metriken


  • [0:00] Vorstellung des Google Ads Beginner Guides
  • [0:25] Intro Jingle
  • [0:40] Als Anfänger solltest du die Finger von automatisierten Gebotsstrategien lassen und dich lieber erst auf manuelle Gebotsstrategien konzentrieren.
    • Wenn du viele Conversions hast und genau weißt, dass dir eine Conversion nur 3€ wert ist dann starte eine Conversion Optimierte Kampagne (CPA) bei der du ganz klar sagst, dass du höchsten 3€ pro Conversion ausgeben willst.
    • Wenn du dir aber noch nicht so sicher bist, weil du fast keine Conversions hast, sind diese CPA Kampagnen aber nicht das richtige für dich. Mach alles manuell & lass dich auf keine Versuche ein!
    • Überprüfe dennoch welche Häkchen trotzdem noch angeklickt sind, da es dann immer noch versteckte Funktionen gibt, die dir trotz ausgewähltem manuellen CPC immer noch automatisierte Einstellungen aktivieren.
  • [1:50] Wichtige Basic-Begriffe die du kennen solltest!
    • Impressions: Gibt an, wie oft eine Anzeige ausgespielt wurde.
    • CTR (Click-Through-Rate): Ist die Anzahl der Klicks auf  deine Anzeige im Verhältnis zu den gesamten Impressionen darstellt (Click: Impressionen = CTR).
    • CPC (Cost-Per-Click): Das ist der tatsächliche Betrag den du für einen Klick zahlst. Dieser durchschnittliche CPC ist auch der Wert, der bei den meisten Keyword-Tools angezeigt wird.
    • Reale Kosten: Diese Kosten muss Google nur durchschnittlich auf dein  Budget bringen.
    • Conversions: Es gibt zwei Möglichkeiten die Conversions in dein Konto zu bekommen.
      • Möglichkeit 1: Kaufabschlüsse oder wenn jemand ein Formular auf deiner Website ausfüllt. Du kannst einen Tracking Code auf deiner Website installieren.
      • Möglichkeit 2: Bei den Analytics Conversions hat Google Analytics oft ein anderes Modell wie die Conversions gezählt werden. Deswegen ist es Sinnvoll beide Arten von Conversion Tracking anzuwenden.
      • Wenn über deine Google Ad ein Formular ausgefüllt wird, wird eine Conversion in das System eingespielt. „Da hat jemand mein Formular ausgefüllt, warum sehe ich keine Conversion?“ ist eine Frage die sehr häufig von Anfängern gestellt wird. Die Antwort darauf: Google ordnet das nur deinem Konto zu, wenn derjenige über Google Ads kam.
      • Wenn du eine gute Newsletterkampagne fährst und du hattest viele Anmeldung von Leuten die über originär Google Ads kamen und das erste mal gekauft haben, dann werden oft als Online Shop Betreiber deine Conversions steigen, wiel die leute in den letzten 30 Tagen schon mal über Google  Ads kamen und da wird noch eine Conversion demjenigen zugeordnet. Diesen Zeitraum nennt man auch Attributionszeitraum.
      • Deswegen ist auch wichtig, dass man bei den Conversions einen Wert hinterlegt, wenn es geht. Dann kann man sagen, diese Conversion ist mir X€ wert und dadurch kann man richtig gut vergleichen wieviel man ausgegeben und auch eingenommen hat.
      • Du solltest versuchen den realen Transaktionalen Conversionwert herauszufinden. Das ist der Wert der die sagt, wann es wirklich zu einem Kauf kommt.
    • Conversionrate: Gibt an wieviel Prozent der Leute die geklickt haben, haben sich in deinem Newsletter eingetragen oder haben etwas gekauft und sind zu einem Lead oder Sale geworden.
    • ROAS (Return on Ad Spend): Diese Kennzahl misst die Rentabilität von Werbeausgaben.
    • Qualitätsfaktor: Darüber gibt es ganze Episoden, die du dir im folgenden nochmal anhören & durchlesen kannst! 😁
    • Anteil an möglichen Impressionen obere Position / oberste Position: Diese wichtigen Daten findest du unter Wettbewerbsmesswerte und auch darüber haben die Jungs bereits eine Folge aufgenommen (Wegfall der durchschnittlichen Position – welche Werte sind jetzt wichtig?).

Browsersprachen & was der Google Ads Support empfiehlt


  • [8:35] Wenn IKEA z.B auf ihren Schreibtischstuhl FRANJO bietet, dann können sie nicht nur in Deutschland sondern auch in Luxemburg, Österreich & der Schweiz darauf bieten.
    • Weil sie sowieso auf den deutschen Begriff bieten und das Suchnetzwerk nichts übersetzt.
    • Wenn jemand „Schreibtisch“ in einer anderen Sprache eingibt, wird es niemals ausgespielt.
  • [9:20] 10 -15% der Deutschen nutzen einen englisch sprachigen Browser, googeln aber trotzdem auf deutsch.
    • Diese Prozente verlierst du, wenn du Deutsch als Browsersprache eingibst.
  • [9:30] Du kannst also bedenkenlos in Netzwerkanzeigen andere Sprachen wie z.b Englisch oder Französisch dazu nehmen. Das sagt zumindest Google.
  • [9:40] Das kann man machen wenn man exakte Matchkampagnen hat, aber Google sagt ja auch im zweiten Satz „Danach suchen ja nicht so viele, mach mal Broad Match rein!“
    • Exact Matches laufen mittlerweile auch mit ähnlichen Anfragen.
  • [10:30] Wenn du dein Kernmarkt auf Deutsch nicht komplett ausnutzt, warum solltest du dann noch irrelevantere Klicks dazu nehmen?
  • [10:40] Weitere Tipp´s vom Google Ads Support die NICHT IMMER empfehlenswert sind:
    • Erhöhe dein Budget dann arbeitet der Algorithmus besser!
    • Automatisiert ist immer besser als manuell!
    • Probiere Display Ads aus! (Obwohl keine davon erfolgreich sind😉)
  • [11:10] Es ist richtig nervif, wenn du eine neue Kampagne erstellst, wird standardmäßig das Displaynetzwerk ausgewählt.
  • [12:10] Diese Frage über Displayanzeigen, liest Stephan häufig in Facebook Gruppen.
    • Displayanzeigen wurden geschaltet, aber sie wurden nicht in Google Analytics übernommen.
    • Das liegt daran, dass Displaykampagnen irrelevant sind weil sie oft nur durch Zufall angeklickt werden.
    • Dadurch hast du zwar den Klick verkauft aber die Verweildauer ist im Keller und dadurch wird das Tracking nicht aktiviert.
    • Das Geschäftsmodell von vielen Webseiten beruht darauf, dass du auf die Google Ads Banner klickst.

Das richtige Budget für Kampagnen


  • [13:30] Das Budget Problem an einem Beispiel erklärt:
    • Wenn du  das durchschnittliche E-Commerce Tagesbudget in Höhe von 400€ in 10 Kampagnen steckst, hat jede Kampagne „nur“ 40€ zu Verfügung.
    • Wenn du dann die Conversion optimierst und mit ROAS basierten Zielen arbeitest, hast du ein Problem denn dann kann die Kampagne nicht mehr optimiert werden weil das Budget schon weg ist.
    • Ein Algorithmus arbeitet am besten wenn er so viele Informationen wie möglich hat, auf die er zurückgreifen kann.
  • [14:05] Maltes Tipp: Erstelle nur für die Topseller oder die Topdienstleistung Kampagnen und streich die anderen.
    • Dort dann aber auch das ganze Budget reinstecken, wenn man schon mit Conversion Optimierung arbeitet.
    • Also erstmal mit einer Kampagne beginnen und dort die ersten Erfolge einfahren.
  • [14:40] Google sagt zwar immer du brauchst mindestens 30 Conversions damit der Algorithmus richtig arbeiten kann, aber dann brauchst du auch 30 Conversions die ähnlich sind, sonst hast du nur 30 unterschiedliche Datenpunkte.
    • Daraus ergibt sich folgende Strategie:  Halte deine Daten so unfragmentiert wie möglich.
    • Mach erstmal eine Produktkategorie bei Google Shopping so erfolgreich wie möglich und gehe dann mit dem learning daraus an die nächste Kategorie.

So vermeidest du Extreme Klick-Kosten!


  • Es gibt ein neues Modell bei Google Ads mit dem du pro Conversion zahlst, wenn du eine Retargeting Kampagne schalltest.
    • Diese Option gibt es erst seit dem 12.Dezember 2018
    •  Am Anfang hört sich dieses „Bezahlen für Conversions“ ziemlich gut an, denn du bezahlst ja nicht wenn keine Conversion stattfindet.
    • Normalerweise zahlt man nur einmal, wenn jemand zwei mal über die gleiche Anzeige klickt.
  • [16:20] Womit rechnest du, wenn jemand mit einem Klick auf deine Seite kommt, zwei Conversions macht (z.B. eine Soft Conversion weil er 10 Seiten besucht und eine Verkaufs Conversion), du beide in einer Kampagne trackst und pro Conversion bezahlen möchtest?
    • Du hast also einen Klick und zwei Conversions von der gleichen Person.
    • Sowas kann nicht passieren, wenn du alles manuell machst. Bei Automatisierten Abläufen kommt es häufiger zu derartigen Fehlern.
    • Wenn du eine Soft- und Hard Conversion hast, würdest du annehmen dass dir die Hard Conversion mehr bringt, da dies getrackt wird. Aber das ist wahrscheinlich nicht so.
    • Die Lösung ist eigentlich ganz simpel. Du musst einfach nur die Option „Klicks bezahlen“ einstellen. Der Algorithmus kann zwar immer noch deinen Ads den falschen Leuten ausspielen, aber du bezahlst nicht für jede Conversion obwohl es nur einen Klick gab.
    • Deswegen ist es wichtig, dass nicht jede Conversion getrackt wird, sondern nur die Erste.
    • „Automatische Erweiterung der Zielgruppen“ solltest du ebenfalls deaktiviert lassen.
    • Wenn du eine Suchnetzwerkkampagne ausschließlich bei Google erstellst, willst du nicht das deine Anzeige in jeder App als Ad Sense läuft, für die du dann zahlst obwohl dir die Klicks nichts bringen.
      • „Displaykampagne“ darf auf keinen Fall vorausgewählt werden!
      • Dennoch wollen viele Unternehmen einfach nur Reichweite.

Die besten Tools für deine Keywordanalyse!


  • [20:48] Welche Kewordtools gibt es?
    • Maltes Agentur nutzt das kostenpflichtige KeywordTool.io weil da der Datenexport besser verläuft.
    • Der Keywordplanner von Google ist „kostenlos“ wenn man Google Ads bucht.
    • Stephan findet den Google Keywordplanner auch nicht optimal und nutzt daher SEO Minion,  eine kostenlose Erweiterung für Chrome.
  • [21:25] Die Keyword Analyse ist wichtig für Suchmaschinenmarketing und ist mitentscheidend für den Erfolg einer Kampagne.
    • Aber auch im Content Marketing ist eine gute Keyword Analyse extrem von Vorteil.
  • [21:50] Welche einzelnen Aspekte findet man nun im Google Keyword-Planer?
    • Der Wettbewerb ist nicht der Generelle oder SEO Wettbewerb, sondern nur der Google Ads Wettbewerb!
    • Durchschnittliche Suchanfragen / Durchschnittliches Suchvolumen pro Monat.
  • [22:48] Stephan schaut nie auf die zweite Zeile!
    • Die Zahlen aus der ersten und zweiten Zeile nimmt er nur zur Orientierung wenn er Keyword Recherche macht um festzustellen ob es sich überhaupt für ihn lohnt dort SEA zu machen.

Informationale vs. Transaktionale Keywords


  • [23:18] Man unterscheidet zwischen Transaktionalbasierten Keywords wie z.B. „Schuhe kaufen“ und Informationsbasierten Keywords wie z.B. „Schuhe putzen“.
    • Transaktionale Keywords sind teurer, weil im Hinterkopf des Suchenden eine Transaktion entsteht. 
    • Bei Informationsbasierten Suchanfragen ist das Ziel keine Transaktion.
  • Warum machen informationsbasierte Suchanfragen trotzdem Sinn? Weil sie viel viel günstiger sind als Transaktionale Suchen.
    • Die Idee hinter der Nutzung von Informationalen Keywords.
    • Wenn jemand nach Informationen sucht, kannst du ihm dementsprechend ein Produkt anbieten.
    • Wenn du einen Online Shop betreibst, mach dir mal Gedanken welche Produkte komplett ausgeschlossen werden können weil sie eigentlich nur Up-Selling Produkte sind.
    • Oft ist es so, dass die informationsbasierten Suchen rausgefiltert werden weil sie nicht konvertieren aber das liegt aus Stephans Sicht eher an dem Content.
  • [25:00] Eine gute Strategie wäre es, dass gesamte Konto nach informationalen und transaktionalen Keywords zu trennen.

Wegfall der durchschnittlichen Position, welche Werte sind jetzt wichtig?


  • [25:38] Durch den Wegfall dieser beliebten Metrik funktionieren auch die Position Bidding Scripte nicht mehr.
    • Es gibt zwar noch keine konkrete Alternative, aber bestimmte Werte stehen jetzt mehr im Fokus als vorher.
    • Welche Werte gibt es überhaupt? (Spalten anpassen -> Wettbewerbsmesswerte Leistungen)
      • Anteil an oberen Positionen im Suchnetzwerk (alle  Positionen über den organischen Ergebnissen)
      • Anteil an obersten Position im Suchnetzwerk (nur die erste Position)
    • Warum wurde die durchschnittliche Position abgeschafft?
      • Früher hätte die erste Position auch auf der zweiten Seite bei Google sein können, wenn es die erste Ad gewesen wäre. Deswegen wurde dieser Wert rausgenommen.
    • Gibt es jetzt Bidding Scripte?
      •  Diese Frage erreicht Malte sehr oft aber die Antwort darauf hat er bis jetzt noch nicht gefunden.
      • Maltes Theorie: Google hat den Algorithmus gestärkt weil man jetzt viel mehr Gebotsstrategien mit Impression Share hat.
    • Falls du auch ein Thema oder eine Frage hast über die wir mal eine Folge machen sollen, dann kannst du gerne unserer geheimen Google Ads Gruppe auf Facebook beitreten. Ganz wichtig hierbei: Du musst sagen, dass du vom Helmwolf Podcast kommst. Sonst lässt dich malte nicht rein 😀

Diese Folge hören!

Alles was du in diesem Beitrag findest kannst du dir auch nochmal im Helmwolf Podcast anhören! Alle Folgen dieses Podcasts findest du auch direkt auf Podigee! Außerdem gibt es alle Episoden auch auf Spotify & iTunes! Eine Übersicht zu allen Folgen findest du hier.

Du kannst nicht genug von Podcasts bekommen? Dann haben wir noch mehr für dich! Du möchtest deine Google Ads Kenntnise aufbessern? Kein Problem, der Helmwolf Podcast von Malte & Stephan Wolf kann dir da sicherlich weiter helfen! Du willst dein Mindset erweitern und festigen? Dann nimm dir kurz Zeit für den WZVE Podcast! Du interessiert dich für E-Commerce? Die neusten Trends von Online Shopping hörst du immer zuerst in unserem Handel 4.0 Podcast! Falls du selber im Content Marketing so richtig durchstarten willst, du aber keine Ahnung hast wo du anfangen sollst, dann kann dir unser Content Chaos Podcast  sicherlich Abhilfe schaffen. Du siehst also, die Auswahl ist groß, eine Übersicht dazu findest du hier. Hör doch mal rein!

Malte und Stephan erzählen aus der Google Ads Bibel

Diese Folge hören auf:

Sprecher:

Malte Helmhold

Stephan Wolf

Erscheint:

Jeden Freitag

Folgenlänge:

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Malte Helmhold
Online Marketing Spezialist

Als Consultant, berät Malte, Unternehmen und entwickelt innovative Online Marketing Strategien. Seine Aufmerksamkeit stets in die USA und nach China gerichtet, denn von dort kommen aktuell die meisten Trends.

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