PMax Kampagnen

KI-Videos in Performance Max: Das musst du JETZT prüfen (Juli 2026)

von Malte Helmhold

Wenn du reine Feed-Only-Kampagnen bei Google Ads Performance Max (PMax) nutzt, musst du deine Kanalleistung jetzt genau überwachen: Google erstellt aus deinen Merchant-Center-Daten automatisch KI-Videos und spielt diese ohne direkten Opt-Out-Button im Interface auf YouTube aus. Keine Panik, aber behalte deine Ausgaben im Auge und fordere bei Bedarf einen temporären Opt-Out über deinen Google-Ansprechpartner an.

Was sich bei PMax Feed-Only-Kampagnen verändert

Google schraubt weiter an der KI-Schraube. Bisher galten Feed-Only-Kampagnen als Geheimtipp für Shopbetreiber, die reine Shopping-Anzeigen ohne Video- und Banner-Assets schalten wollten.

Google generiert nun automatisch Video-Assets aus deinen Produktbildern und Produktdaten im Merchant Center, um diese auf YouTube auszuspielen. Das Problem dabei: Im Google Ads Interface gibt es dafür aktuell keinen einfachen Schalter für einen direkten Opt-Out.

Schau dir die genaue Analyse und meinen Konto-Check direkt hier im eingebetteten Video an.

Panik oder Entwarnung? So wertest du die Lage aus

Bevor du deinen Google-Ansprechpartner stürmst, solltest du nüchtern deine Zahlen prüfen:

  • Kanalleistung aufrufen: Navigiere im Google Ads Konto zu Statistiken und Berichte -> Kanalleistung.

  • YouTube-Anteil analysieren: Filter den Zeitraum nach dem Rollout. Liegt der Ausgaben-Anteil für YouTube bei unter 0,1 %, besteht aktuell kein Handlungsbedarf.

  • Schwellenwert festlegen: Steigt der Kostenanteil für die automatischen Videos auf 5 %, 10 % oder sogar 15 %, solltest du sofort eingreifen.

3 Schritte: So schützt du dein Konto vor schlechten KI-Videos

  1. Kanalleistung wöchentlich überwachen: Prüfe regelmäßig, ob und wie viel Budget Google ungefragt in YouTube-Ausspielungen schiebt.

  2. Support kontaktieren (Temporärer Opt-Out): Wende dich an deinen Google-Ansprechpartner oder den technischen Support. Auf Anfrage kann das Support-Team einen Opt-Out für deine Kampagne hinterlegen (hält laut Branchenberichten meist für ca. 3 Monate).

  3. Eigene Videos hochladen: Nach Ablauf des Opt-Outs oder zur Übersteuerung minderwertiger KI-Clips solltest du hochwertige, eigene Video-Assets hinterlegen, um die Kontrolle über deine Marke zu behalten.

Fazit: KI regelt vieles – die Verantwortung bleibst du!

Auch wenn Google die Automatisierung immer weiter vorantreibt: Am Ende musst du als Mensch die Verantwortung tragen und dein Budget schützen. Lass dich nicht von ungefragten KI-Features überraschen!

Optionen im Umgang mit KI-Videos im Vergleich
Optionen im Umgang mit KI-Videos im Vergleich