Google Ads

20 Standorte = 20 Google Ads Kampagnen? Dieser Fehler kostet dich Leistung

von Simon Tober

Wenn du mehrere Standorte hast, erstelle auf keinen Fall für jede Filiale eine eigene Google Ads Kampagne – in 90 % der Fälle fährst du mit einer gebündelten Hauptkampagne deutlich besser. Durch das Vereinfachen deiner Kontostruktur gibst du den Google-KI-Algorithmen genügend Datenpunkte, um deine Anzeigen effizient zu optimieren und sichtbarer zu machen.

Warum Zersplitterung im KI-Zeitalter deine Performance zerstört

Früher hat man für jeden Standort eigene Landingpages gebaut, Dutzende Anzeigengruppen angelegt und separate Kampagnen aufgesetzt. Heute ist diese Vorgehensweise schlichtweg unpflegbar – und für deine Performance oft sogar schädlich.

Besonders bei modernen Kampagnentypen wie Performance Max (PMax) oder smarte Suchkampagnen benötigt Google ausreichend Daten. Wenn du dein Budget auf 20 verschiedene Standort-Kampagnen aufteilst, tröpfeln nur noch Mikrobudgets durch das System. Das Ergebnis: Google kann keine verlässlichen Learnings aufbauen und verteilt Klicks sowie Impressionen völlig ineffizient.

Schau dir die genaue Konto-Analyse von Tilos Setup direkt hier im eingebetteten Video an.

Strategie-Vergleich: Einzelne Kampagnen vs. gebündelte Kampagne

Strategie-Vergleich: Einzelne Kampagnen vs. Gebündelte Kampagne
Strategie-Vergleich: Einzelne Kampagnen vs. Gebündelte Kampagne

So machst du deine Anzeigen trotzdem lokal relevant

Einer der größten Mythen lautet, dass man für jeden Standort eine eigene Kampagne braucht, um in der Anzeige den richtigen Städtenamen anzuzeigen. Das geht heutzutage viel smarter:

  • Standort-Platzhalter nutzen: Bau dynamische Standort-Platzhalter ({LOCATION(City)}) in deine Anzeigentitel ein. Google setzt dort automatisch die Stadt des Nutzers ein.

  • Verschiedene Asset-Gruppen anlegen: Bei Performance Max erstellst du einfach unterschiedliche Asset-Gruppen mit örtlichen Überschriften. Google wählt anhand des Nutzers die passendste Variante aus.

  • Zielgerichtete Anzeigengruppen: Reicht ein dynamischer Text nicht aus, erstelle innerhalb einer Kampagne verschiedene Anzeigengruppen für Städte-Keywords wie "Escape Room Bonn" oder "Escape Room Würzburg".

  • Brand-Radius erweitern: Hast du bekannte Eigenmarken oder spezielle Events, schränke den Standort-Radius nicht zu stark ein. Für ein starkes Produkt fahren Nutzer auch gerne 70 bis 150 km.

Fazit: Halt es einfach!

Mach dein Konto nicht unnötig kompliziert. Bündele deine Standorte in wenigen schlagkräftigen Kampagnen und nutze dynamische Platzhalter für die lokale Relevanz.

Fragst du dich noch, welche Struktur für deine Standorte am besten passt? Komm auf [Websitepiloten.de], hol dir das kostenlose Durchstarterpaket und lass uns dein Setup kurz im Chat oder Livestream besprechen.